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Heimatjahrbuch

Von maritimen Traditionen, virtuellen Welten und kleinen Kunstwerken

Wieso gab es 1898 die Revolution von Benteler? Warum hat Versmold eine lange maritime Tradition? Wo haben Heimatforscher im Kreis Gütersloh die virtuellen Welten für sich entdeckt? Was haben Marterpfähle mit dem Schulbau im Amt Verl zu tun? Und warum verlief der Start der Kreisleitstelle in Gütersloh so stürmisch? Die Antworten hierzu und weitere spannende Beiträge finden sich im aktuellen Jahrbuch.

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Große Bandbreite an Beiträgen
Landrat Sven-Georg Adenauer, der Flöttmann Verlag und Redaktionsleiter Ralf Othengrafen stellten die neueste Ausgabe jetzt im Kreishaus Gütersloh vor. Dass das Jahrbuch trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie erscheinen kann, freute den Landrat ganz besonders. Es gäbe wieder zahlreiche spannende Themen zu entdecken. Friedrich Flöttmann dankte den Autorinnen und Autoren für ihr Engagement. Sie hätten sich auch von den erschwerten Bedingungen nicht abschrecken lassen und wieder eine große Bandbreite an Beiträgen für das Jahrbuch verfasst.
Gleich drei Beiträge etwa widmen sich Notgeldscheinen, die nach dem Ende des Ersten Weltkrieges herausgegeben wurden. Einige dieser Scheine waren kleine Kunstwerke, schließlich wurden sie von Peter August Böckstiegel für Hameln und von Pater Walther Tecklenborg für Rietberg gestaltet. Redaktionsleiter Ralf Othengrafen freute sich besonders, dass das Dortmunder Autorenteam Brigitte und Rolf-Jürgen Spieker erneut für einen Beitrag gewonnen werden konnte. Sie widmen sich den Malern Georg und Eduard Goldkuhle aus Wiedenbrück. Leider sind viele ihrer Arbeiten zwischen 1950 und 1980 in den Kirchen übermalt worden. Die erhaltenen Werke – u. a. Wand- und Deckenmalereien im Hamburger Mariendom – machen ihr beeindruckendes künstlerisches Schaffen aber erlebbar.

Foto: Kreis Gütersloh