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Große Fortschritte im Kaiserquartier

Einblicke in die Entstehung des neuen Viertels in Gütersloh

Wie geht es voran auf der Baustelle des zukünftigen Kaiserquartiers? Was gibt es Neues? Im dritten Teil unseres Baustellentagebuches trafen wir uns mit GENO-Geschäftsführerin Heike Winter zum Gespräch und flogen mit der Drohne über Güterslohs größte Baustelle.

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Im GT-INFO-Baustellentagebuch berichten wir über die fortschreitenden Arbeiten am künftigen innerstädtischen Wohnund Gebäudekomplex. Die begleitenden Videos können hier über einen QR-Code jederzeit abgerufen werden. Seit unserem letzten gemeinsamen Besuch im Oktober 2019 hat sich auf der Großbaustelle einiges getan. Das neue Kaiserquartier wächst und gewinnt eindeutig an Konturen. Da stellen sich natürlich Frage: Wie ist der aktuelle Stand der Bauarbeiten – und wer wird zukünftig dort für entsprechendes Leben sorgen, dort einziehen?

Kontur des Platzes
„Das Kaiserquartier wächst schnell. Wir sind aus den Bereichen des Kellergeschosses und der Tiefgarage herausgekommen und bewegen uns nach oben in die Stockwerke. Man kann auch schon erahnen, wie sich die Kontur des Platzes abbildet. Zu den zukünftigen Nutzern: Wir werden als GENO umziehen und unseren Standort dort beziehen“ antwortet Heike Winter spontan. Wenn das Kaiserquartier fertig gestellt ist, wird also die Volksbank-Tochter GENO-Immobilien umziehen – von der Moltkestraße in den neuen Block F an der Ecke von Eickhoff-/ Friedrich-Ebert-Straße. Mehr noch: Auch die Hausverwaltung der GENO wechselt vom alten Standort an der Münsterstraße in den Neubau.
Weitere Mieter möchte Heike Winter zum aktuellen Zeitpunkt nicht bekanntgeben, da die bisherigen Vermieter womöglich noch nicht entsprechend informiert seien.

Kein Einzelhandel
Im Bereich des gesamten Erdgeschosses wird ein spannendes und unverwechselbares Gastronomiekonzept umgesetzt.
Die Vermietung für die Büros und gewerblichen Räume ist weit fortgeschritten. Bis auf zwei Flächen in den Blöcken A und F sei alles vermietet. Einzelhandel ist auf dem Kaiserquartier nicht vorgesehen.
Mehr als 70 Prozent der Wohnungen seien bereits vermarktet, vermeldet Heike Winter voller Freude.
Der Baufortschritt ist aufgrund des milden Winters sehr gut. Ziel sei nach wie vor, einen Teil des Quartiers bis zum Jahresende fertigzustellen, die weiteren Bereiche würden Ende März 2021 fertig sein.

Das Video zum Baustellen-Tagebuch: Große Fortschritte im Kaiserquartier

Info
Das neue Kaiserquartier ist in drei Gebäudeblöcke aufgeteilt: A, F und E. Die Blöcke A und F sind für Eigentumswohnungen, Büro und Praxisflächen vorgesehen. Im Block E werden Gastronomie, Boardinghouse, Appartements, Mikroappartements und Mietwohnungen entstehen.
Insgesamt 62 Eigentumswohnungen sind in der Entstehung. Größen: zwischen 50 und 170 Quadratmetern. 60 Prozent der circa 10.000 Quadratmeter Nutzfläche entfallen auf Wohnungen, 40 Prozent auf Büros, Praxen und Dienstleistungen.
Für die Tiefgarage sind 144 Stellplätze vorgesehen Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 30 Millionen Euro.

Video/Foto: Antoine Jerji