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Fenster in die Vergangenheit

Auch wenn es der Titel vielleicht vermuten ließe: Trockene Zahlen und langweilige Fakten haben bei der Stadtführung „Fenster in die Vergangenheit“ am Freitag, 25. September, keine Chance. Denn Stadtführerin Brunhilde Kohls lässt bei diesem Rundgang ab 18 Uhr anhand von Geschichten und Anekdoten die Geschichte rund um den Alten Kirchplatz lebendig werden
Diese Zeitreise ins ganz frühe Gütersloh zeigt, dass der Alte Kirchplatz nicht nur Ursprung der Stadt Gütersloh, sondern auch eine wichtige archäologische und historische Quelle ist. Bei der Führung kommen unter anderem auch die Themen Schule oder Gerichtsbarkeit zur Sprache. Natürlich ist auch die Apostelkirche Bestandteil der Führung. Hier geht es um die Architekten und Künstler, die am Bau und an der Ausstattung der Kirche beteiligt waren. Auch die Sagen und Legenden, die sich um die Kirche ranken, werden gestreift. Auf die Bestattungskultur geht Brunhilde Kohls anhand von Mauerresten des historischen Friedhofs ein.
Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch des Hauses am Alten Kirchplatz 11, einem der ältesten Gebäude Güterslohs. Hier wurden 2016 die Pfostenlöcher eines Baus aus dem 12. Jahrhundert freigelegt. Im Keller des Gebäudes können nicht nur diese Pfostenspuren, sondern auch eine Vitrine mit mittelalterlichen Keramikscherben, Tierknochen, Pferdezähnen und Bruchstücken alter Tonpfeifen besichtigt werden.
Der ca. 2,5 Stunden dauernde, sehr abwechslungsreiche Stadtrundgang findet am Freitag, 25. September, ab 18 Uhr statt. Treffpunkt ist die Wiese an der Apostelkirche. Tickets gibt es für 8 Euro im ServiceCenter der Gütersloh Marketing (gtm) oder auch ganz einfach online unter www.reservix.de, Stichwort „Fenster in die Vergangenheit“.
Bild: Rund um den Alten Kirchplatz geht es bei der Führung „Fenster in die Vergangenheit“ mit Brunhilde Kohls. (Foto: Detlef Güthenke)

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