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Bombe ist entschärft

Der Zustand des Relikts aus dem Zweiten Weltkrieg, das bei Bauarbeiten an der Berliner Straße entdeckt wurde, machte den Einsatz von Spezialwerkzeug nötig

Alles gut. Die 50-Kilo-Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg, die heute mittag (17.7.2020) bei Ausschachtungsarbeiten an der Berliner Straße unmittelbar am Rathaus entdeckt wurde, ist entschärft. Eine gute Dreiviertelstunde hat die Präzisionsarbeit des Kampfmittelräumdienstes Westfalen-Lippe der Bezirksregierung Arnsberg gedauert, bei der der Zünder entfernt wurde. Unterstützt wurde Sprengmeisterin Barbara Bremmer aus Münster dabei von Kollegen aus Detmold, die zusätzlich mit Spezialwerkzeug anrückten. Denn ganz einfach war das Unternehmen nicht.

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Zünder und Bombe seien sehr korodiert gewesen, sagt Barbara Bremmer. Sie habe schnell festgestellt, dass eine Entschärfung mit dem üblichen Werkzeug sehr lange dauern würde und habe deshalb direkt die Spezialwerkzeuge angefordert. Ansonsten war auch diese Bombenentschärfung eine von vielen, die Bremmer durchgeführt hat.

Auch für die Kollegen und Kolleginnen der Stadt Gütersloh war diese Entschärfung mit besonderen Herausforderungen verbunden, denn ein Teil der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Ordnungsamtes sind weiterhin im Lagezentrum und in der Quarantänekontrolle eingesetzt. Unterstützt von Sicherheitsdienst und Polizei hatte das Team von Ordnungsamtsleiter Thomas Habig bis 18 Uhr alle Anwohner und Anwohnerinnen und die Geschäfte und Büros im Umkreis von ca. 100 Metern evakuiert,  auch der Publikumsverkehr im Rathaus (bis 19 Uhr) wurde eingestellt, Passanten und die Besucher, die sich auf dem Konrad—Adenauer-Platz aufhielten, mussten hinter die Absperrungen. Auch die Friedrich-Ebert-Straße war zwischen Verler Straße und Nordring für die Zeit der Sprengung gesperrt. Als Aufenthaltsort stand die Mensa des Städtischen Gymnasiums für die Wartezeit zur Verfügung, aber nur wenige Anwohner nutzten das Angebot. Sie und alle anderen konnten gegen 19 Uhr wieder zurück in ihre Wohnungen.