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Arbeiten am Parkhaus laufen auf Hochtouren

Baustellenupdate: Fertigstellung der Rohbauarbeiten

Der Betonrohbau ragt über drei Stockwerke in die Höhe. 322 Stellplätze verteilen sich auf den Etagen. Die Bauarbeiten für das neue Parkhaus an der Kreisverwaltung Gütersloh laufen auf Hochtouren. Zu einem Begehungstermin trafen sich der zuständige Architekt Meinhard Neuhaus und Bauleiterin Verena Fellerhoff mit Dezernent Ingo Kleinebekel sowie der Leiterin der Gebäudewirtschaft Anke Dreier und Kreis-Architekt Peter Westerbarkei neben weiteren Verantwortlichen des Kreises. Im April dieses Jahres begann der Bau, nach knapp acht Monaten können die Rohbauarbeiten nun kurz vor Weihnachten abgeschlossen werden. Als letzter Schritt muss noch die Überdachung eines der Fahrbahngeschosse betoniert werden.

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Bei dem Parkhaus handelt es sich um ein sogenanntes Rampenparkhaus. Die Ebenen sind wie in einem Schneckenhaus mit einer leichten Steigung vom Erd- bis ins Obergeschoss miteinander verbunden. Das Parkhaus verfügt über ein Untergeschoss, Erdgeschoss und drei Obergeschosse. Die Etagen können fußläufig über zwei Treppenhäuser erreicht werden. Die einzelnen Parkplätze erhalten eine Nummerierung zur Orientierung und eine Markierung für die Parkposition. Im Parkhaus sind E-Ladestationen geplant, die von Mitarbeitern und Kunden der Kreisverwaltung gleichermaßen zum Aufladen von Elektrofahrzeugen genutzt werden können. Auf der obersten Ebene wird eine Photovoltaikanlage installiert, die das Parkhaus sowie das angrenzende Kreishaus in Zukunft mit Strom versorgen kann.

Neuhaus und Fellerhoff nutzten den Termin auch, um letzte Details zu besprechen. Um sich den Farbton der erforderlichen Fahrbahnbeschichtung realistisch vorstellen zu können, legte der Architekt Muster aus – drei verschiedene Grautöne, von hell bis dunkel. Zwei Farben gerieten in die engere Auswahl. Die Verantwortlichen entschieden sich für den hellen Farbton. „Gerade mit Blick auf die Sicherheit in dem Gebäude wollen wir das Parkhaus möglichst hell und freundlich gestalten“, erklärt Westerbarkei, Architekt der Abteilung Gebäudewirtschaft des Kreises Gütersloh. Die Fahrbahnbeschichtung soll die Betonflächen besonders im Winter vor Salzrückständen schützen. Aktuell besteht das Parkhaus ausschließlich aus Betonwänden und -brüstungen. Letztere werden im Verlauf der Arbeiten noch mit einer Metallverkleidung versehen.

Als nächste Schritte folgen unter anderem Pflaster-, Elektro- und Entwässerungsarbeiten. Die beauftragten Firmen starten mit den Arbeiten im kommenden Jahr. Nach Abschluss der Bauarbeiten am Gebäude des Parkhauses werden dann noch die Außenanlagen gestaltet. Von Bäumen, über Hecken bis hin zu Pflanzbeeten an den Ein- und Ausfahrten – auch außen sind die Anlagen im Detail geplant. Wenn nichts dazwischen kommt, können Ende Mai 2021 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises sowie Besucher dort parken.

Foto: Zu einem Rundgang trafen sich (v.l.): Kreis-Architekt Peter Westerbarkei, Ingo Kleinebekel (Dezernent Personal, Finanzen und Zentrale Dienste), Meinhard Neuhaus (Architekt, Bock Neuhaus Partner), Anke Dreier (Abteilungsleiterin Gebäudewirtschaft des Kreises), Verena Fellerhoff (Bauleiterin, Bock Neuhaus Partner) und Udo Stephanblome (Rechnungsprüfer des Kreises). Foto: Kreis Gütersloh