Briten kommen doch nicht

Fotos: Pexels

22.06.2022

Gute Nachrichten für die weitere Stadtentwicklung: Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat Bürgermeister Norbert Morkes heute Mittag mitgeteilt, dass die britischen Streitkräfte den ehemaligen Gütersloher Flughafen nicht beanspruchen werden.

„Das ist eine sehr gute Nachricht für den Fortgang unserer Planungen auf dem 340 Hektar umfassenden Gelände, für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt, der Anliegerkommunen, für die Region und die Sicherung der Naturschutzflächen“ sagt Bürgermeister Norbert Morkes, der umgehend seine Bürgermeister-Kollegen Sabine Amsbeck-Dopheide (Harsewinkel) und Marco Diethelm (Herzebrock-Clarholz) sowie Albrecht Pförtner als Geschäftsführer der gemeinsamen Gewerbepark Flugplatz Gütersloh GmbH über die Entscheidung informierte. Die Nachricht ging auch an die Fraktionsvorsitzenden der im Rat vertretenen Parteien.

Die „Hängepartie“ um die weiteren Planungen sei damit erst einmal beendet, wobei – so Morkes - „die endgültige Sicherheit erst mit der Unterschrift unter einen Kaufvertrag mit der BImA gegeben ist“. Im Januar hatten die britischen Streitkräfte überraschend angekündigt zu prüfen, ob das Areal im Besitz des Bundes wieder als militärischer Standort genutzt werden könne. Besonders für die Gewerbeflächenentwicklung der Stadt Gütersloh und für Harsewinkel wären die Folgen weitreichend gewesen. Das Gelände ist nach dem Abzug der Briten im Jahr 2016 als dringend benötigte Gewerbefläche in den Regionalplanentwurf aufgenommen worden. „Mit einer militärischen Nutzung ständen beide Kommunen quasi wieder bei null, die zukünftige Entwicklung von Gewerbeflächen betreffend,“ hatten seinerzeit die Bürgermeister erklärt, die nach der Ankündigung zunächst alle weiteren Planungen stoppen mussten.

Albrecht Pförtner kündigte nun an, dass das Bebauungsplanverfahren für die nördlichen Flächen nach der Sommerpause aufgenommen wird. Und der Gütersloher Bürgermeister ergänzt, dass mit der Entscheidung der Briten das von ihm kürzlich angekündigte Schreiben an den britischen Verteidigungsminister „hiermit wohl hinfällig ist“:

 

Hintergrund: Gewerbepark Flugplatz Gütersloh GmbH (GFG)

Die Gewerbepark Flugplatz Gütersloh GmbH (GFG) wurde am 26.Januar 2017 gegründet. Gesellschafter sind mit 70 Prozent die Stadt Gütersloh, mit 20 Prozent die Stadt Harsewinkel und mit 10 Prozent die Gemeinde Herzebrock-Clarholz. Auf dem Flugplatzgelände des ehemaligen britischen Militärflughafens soll ein interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet (GIB) „Gewerbepark Flugplatz Gütersloh“ entstehen. Die Städte Harsewinkel und Gütersloh sowie die Gemeinde Herzebrock-Clarholz wollen wohnstandortnahe Arbeitsplätze für die Bevölkerung des Kreises Gütersloh sichern, indem sie dringend benötige neue Standortmöglichkeiten für die regionale, überwiegend mittelständisch geprägte Wirtschaft erschließen. Das Gelände gliedert sich in die Teilbereiche Nord und Süd. Im ersten Schritt soll der nördliche Teilbereiche auf den Stadtgebieten Harsewinkel und Gütersloh entwickelt werden.Gut

 

 

 

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