Abbrucharbeiten an Brandhaus in Gütersloh

Fotos: Hagedorn

13.01.2022

Die Hagedorn Unternehmensgruppe beginnt in dieser Woche mit der Entkernung und Sanierung des Gebäudes an der Kökerstraße in Gütersloh. Es folgt der Abbruch. Bis Mitte 2023 sollen dort 28 neue Wohnungen entstehen.


Im August vergangenen Jahres stand das Wohn- und Geschäftshaus an der Kökerstraße in Gütersloh in Flammen. Anstelle der Brandruine soll zeitnah ein Neubau entstehen, der sich harmonisch in das Stadtbild einfügt und Platz für 28 Wohnungen bietet. In dieser Woche startet die Hagedorn Unternehmensgruppe mit ihren Arbeiten, um gemeinsam mit dem Bauherrn Asset Immobilien GmbH & Co. KG den Weg für einen Neuanfang zu ebnen. Begonnen wird mit der Entrümpelung sowie der Entkernung und Sanierung des Hauses. Bei dem Brand wurden asbesthaltige Abwasserohre beschädigt und zerstört. Unter Einhaltung strenger Richtlinien und mit Hilfe spezieller Schutzausrüstungen sorgt das Hagedorn-Team für eine entsprechende Sanierung des Brandschadens. Alle gesundheitsgefährdete Materialen werden sorgfältig entfernt und anschließend fachgerecht entsorgt. 


11.000 Kubikmeter umbauter Raum

In vier bis sechs Wochen sollen die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sein, sodass anschließend der Abbruch der Gebäude erfolgen kann. „Beim innerstädtischen Rückbau achten wir besonders auf eine gute Staubbindung, um Passanten und Anwohner gleichermaßen zu schützen. Wegen der engen Bebauung und dem daraus resultierenden Platzmangel kommt es zudem auf passend getaktete Abläufe an“, erklärt Stefan Kleinelümern, Projektleiter der Hagedorn Unternehmensgruppe. Das heißt, der Abbruch erfolgt in kleinen Schritten, damit Erschütterungen minimiert und die Nachbarbebauung geschützt wird. Eine Beweissicherung über den Bauzustand der benachbarten Gebäude war ebenfalls erforderlich. Nur so ließe sich gegebenenfalls im Nachhinein abgrenzen, welche Bauschäden bereits vorhanden waren und welche auf die anstehenden Bauarbeiten zurückzuführen sind.

Insgesamt werden rund 11.000 Kubikmeter umbauter Raum abgebrochen. Das Gebäude misst 16 Meter, hat vier Etagen und ist unterkellert. Für den Abbruch kommt unter anderen ein rund 60 Tonnen schwerer Longfront-Bagger zum Einsatz.


In Zusammenarbeit mit dem Gütersloher Büro GJL Architekten und nach vorausgegangener enger Abstimmung mit der Stadt und dem Gestaltungsbeirat entstehen an der Kökerstraße mit rotem Backstein verklinkerte Neubauten mit Gründächern und einer dazugehörigen Spielfläche im Innenhof. Etwa zehn Millionen Euro investiert die Asset Immobilien GmbH & Co. KG in die beiden viergeschossig geplanten Mietshäuser. Eines entsteht direkt an der Kökerstraße mit Gewerbe im Erdgeschoss. Das zweite Gebäude im hinteren Teil des Grundstücks. Die insgesamt angedachten 28 Wohnungen sollen zwischen 63 und 115 Quadratmeter groß sein. Auch eine Tiefgarage mit 32 Plätzen steht in Zukunft zur Verfügung. Bis zur Mitte des kommenden Jahres soll der Bau abgeschlossen sein.

 

Foto (von links nach rechts):

Janka Gött (GJL Architekten), Lars Frenz (GJL Architekten), Stefan Heimann, Geschäftsführer Asset Immobilien GmbH & Co. KG, Stefan Kleinelümern, Projektleiter Hagedorn Gütersloh GmbH (Hagedorn Unternehmensgruppe), Dieter Reinecke, Leiter Kalkulation Hagedorn Gütersloh GmbH (Hagedorn Unternehmensgruppe), Ralf Voßhenrich, Geschäftsführer Hagedorn Gütersloh GmbH (Hagedorn Unternehmensgruppe)

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