Duo FJARILL

Autor: gt!nfo

Fotos: AnneDeWolff

13.09.2022


Welche Kraft entfaltet das gesprochene Wort? Welche Magie entsteht, wenn wir uns zwischen den Sprachen bewegen? Und welche Gedanken und Gefühle kommen hinzu, wenn sich Text und Musik verbinden? Diese Fragen lotet das Duo FJARILL in seinem neuen musikalisch-literarischen Programm klug und kunstvoll aus. Der Schauspieler Andreas Grötzinger trägt Gedichte der Literaturnobelpreisträger Nelly Sachs und Pär Lagerkvist in Deutsch vor, die anschließend vom schwedisch-südafrikanischen Duo aus Hamburg in musikalische Klangwelten „übersetzt“ werden. Musikgewordene Poesie. Um die traurigen wie traumschönen Texte für alle Sinne erfahrbar zu machen, haben die beiden Künstlerinnen für die Bühne ein Programm zwischen Spoken-Word-Performance und Konzert entwickelt. Ein inspirierendes Wandeln zwischen Zeiten, Sprachen und Kunstformen. Sie feiern nicht nur die Rezitation als eigene Kunstform, sondern vor allem die Vielstimmigkeit unserer Welt. Den Klang verschiedener Kulturen und Sprachen. Und was in der Begegnung mit dem jeweils anderen zum Schwingen kommt. 


Eine Veranstaltung der Stadtkirchenarbeit

Apostelkirche | Sonntag, 23.Oktober 2022 | 18 Uhr | Tickets 25 Euro

Am alten Kirchplatz, 33330 Gütersloh

 

Die Apostelkirche ist eine der ältesten Kirchen der Stadt Gütersloh und weit älter, als man ihr von außen vielleicht ansieht. Die ehemalige Simultankirche wird heute auch außerhalb der Gottesdienstzeiten rege genutzt: Lesungen, Konzerte oder Ausstellungen ziehen viele Besucher in das altehrwürdige Gotteshaus.

Schon im Jahr 1201 stand hier eine erste Steinkirche, deren Grundmauern noch im wuchtigen quadratischen Turm zu entdecken sind. Dieser Bau wurde im 16. Jahrhundert durch ein Feuer zerstört und die neu erbaute Kirche bis 1890 unter dem Namen Pankratiuskirche als Simultankirche genutzt. Im November 1944 lag das Wahrzeichen Güterlohs in Trümmern: Komplett zerstört durch den Bombenangriff wurde sie aus den Ruinen wieder aufgebaut.

Im Inneren der Apostelkirche erinnert auch heute noch eine Plastik an die vielen Opfer des Zweiten Weltkrieges, die während des Bombenhagels hier Zuflucht gesucht hatten und umkamen: Ein Tagebuch listet die Gefallenen sortiert nach Geburtstagen auf. Nicht nur zu Gottesdiensten ist die Kirche Mittelpunkt des Stadtlebens, auch zu den kulturellen Veranstaltungen strömen die Menschen in ihr Gotteshaus.

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