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Geschäftsstellen vorübergehend geschlossen

Die Sparkasse Gütersloh-Rietberg hat seit Dienstag, 24. März 2020 vorübergehend alle Geschäftsstellen geschlossen

Beratung möglichst nur per Telefon zum Schutz der Kundinnen und Kunden sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Sparkasse steht bereit Unternehmen in der Krise zu helfen, Antragsstellung für KfW-Programme ab sofort möglich.

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„Unser Geschäftsbetrieb ist auch in der aktuellen Krisensituation gewährleistet“, so das Fazit von Kay Klingsieck, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Gütersloh-Rietberg. „In wirklichen Ausnahmefällen bieten wir auch weiterhin eine persönliche Beratung an. Die wichtigste Botschaft lautet jedoch, dass die Bargeldversorgung gesichert ist. Von einem häuslichen „Bargeldhorten“ raten wir daher auch im Hinblick auf den Enkeltrick etc. dringend ab. Ein Wunsch von mir: Zahlen Sie aus rein hygienischen Gründen mit Ihrer Girokarte“, so Kay Klingsieck weiter.

Die schnelle Verbreitung des Coronavirus erfordert außergewöhnliche und besondere Maßnahmen. So hat sich die Sparkasse kurzfristig dazu entschlossen bis auf Weiteres die Kontaktmöglichkeiten zu reduzieren und alle ihre Geschäftsstellen zum Schutz der Kundinnen und Kunden und auch ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab 24. März zu schließen. Sie bietet für alle Fragen eine Notfallnummer an: (05241) 1011. Außerdem sind alle Beraterinnen und Berater direkt telefonisch in den jeweiligen Geschäftsstellen der Sparkasse Gütersloh-Rietberg erreichbar. „Ziel ist es, dass wir unseren Kundinnen und Kunden eine Lösung bieten. Ob Kreditvergaben, Daueraufträge, Überweisungen, Wertpapiere oder Bargeld – wir halten unseren Geschäftsbetrieb aufrecht“, so Kay Klingsieck. Die Selbstbedienungsbereiche bleiben von 5.30 Uhr bis 00.00 Uhr geöffnet. Die Sparkasse bittet ihre Kundinnen und Kunden auch die digitalen Angebote unter www.spk-gt-rb.de oder die Sparkassen-App zu nutzen.

Viele Anfragen zu den angekündigten staatlichen Hilfsprogrammen verzeichnete die Sparkasse gleich nach ihrem Bekanntwerden. Die Firmenkunden erkundigen sich vor allem nach Hilfen für Liquiditätsengpässe. Und das in der vollen Bandbreite – vom kleinen Handwerksbetrieb über den Freiberufler bis hin zu größeren Unternehmen.

„Wir bereiten uns auf eine große Zahl von Anträgen vor und tun unser Möglichstes, um unsere Firmenkunden durch diese Krise zu begleiten“, so Torsten Neubauer, Vorstandsmitglied der Sparkasse und verantwortlich für den Firmenkundenbereich. Er weist aber auch darauf hin, „dass das Notpaket seine Grenzen hat und die Hilfspakete von Bund und Ländern nur für die Betriebe gedacht sind, die bedingt durch die Auswirkungen der Corona-Krise Hilfe benötigten“. Informationen stehen zeitnah auf der Internetseite der Sparkasse zur Verfügung, darüber hinaus sind die Firmenkundenberaterinnen und –berater selbstverständlich erreichbar.

Für Selbständige und Freiberufler hat die Bundesregierung ein weiteres Hilfsprogramm angekündigt. „Hier geht es um Kundengruppen, bei denen vor allem direkte Zuschüsse wirksam sind und mit Krediten nur im Ausnahmefall geholfen werden kann“, so Torsten Neubauer. „Sobald wir dazu genaue Details kennen, werden wir darüber informieren.“